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805

Dienstag, 29. Mai 2018, 17:38

Was bleibt:
Ich hab da ein gutes Schiff gekauft, in dem Zustand, wie es mir von den Voreignern berichtet worden war. Segelt nicht hoch am Wind, aber nicht ganz so spitz gehts los, wenn denn mal Wind ist. Der Pinnenpilot (Autohelm 4000) hat fast ohne Aussetzer und sehr präzise gesteuert, bei jeder Windstärke. Der macht das Strecke Machen leichter. Die Logge zu kalibrieren haben wir nicht die Muße gehabt, von unseren Etmalen mußten wir ebenso 22% abziehen, wie vom Speed, aber man sieht ja gern mal die 8,xx auf dem Speedometer. Die Ernüchterung folgte auf dem Fuß, Blick links auf den Kartenplotter, na gut, Schwamm darüber, wird noch gemacht.
Der Yanni wollte auf den 180 Stunden, die er zu laufen hatte 2l Öl (ich glaub, der verliert das auch am hinteren Simmerring ein bißchen), 1 kleineTube Silikonfett für die Volvobuchse und etwa 240l Sprit, kann ich nicht meckern, der Zündschalter braucht manchmal etwas Zurede.
Was war auf den über 1000sm zu beklagen: 2 Umlenkrollen hatten nach fast 30 Jahren Ozonloch die Faxen dicke und haben sich in Plastikmüll verwandelt, der obere Spibaumbeschlag sagte Peng und zerbrach an Altersschwäche, den hab ich mit einem großen Schäkel repariert, brauch ihn eh nicht häufig, Spi hab ich (noch) nicht an Bord. Der desertierte Kugelfender wäre wahhrscheinlich eh bald an Altersschwäche eingegangen.
Die Fallen und das 3-fache 2-Leinenreff werden erneuert, dabei auf Ein Leinen System umgestellt, die Umlenkung gefällt mir nicht, damit krieg ich das Segel am Achterliek nicht vom Cockpit aus auf den Baum, das muß besser. Außerdem spart mir das ne ganze Bank Umlenkrollen und Fallklemmen, dann geht der Rest auch noch ins Cockpit.
Die Elektrik funktioniert, aber da muß ich trotzdem mal dran, ist Alles etwas sehr homemade, von den 4 Solarmodulen hat es eins wohl hinter sich.
4 neue Fender spendier ich auch noch, die, die jetzt drauf sind, sind einfach nur noch häßlich und fertig mit der Welt.
Alles keine Sachen.
Etwa 250kg überflüssiges Material wurde dem Stegflohmarkt übereignet, erstaunlich wer so Alles was brauchen kann. Vom Drittanker zum verrosteten Bordfahrrad, vom 4. Schraubenschlüsselsatz über Töpfe und Festmacher, irgend jemand hat sich immer was geholt. Und das Schiff ist noch nicht leer. Sonntag waren wir auf Kurzbesuch in Trget und haben unser Geschirr an Bord, das alte von Bord geholt, die morsche Heckankerleine, die 3X1,5mm² Landstromstrippe, den antiken Rettungskragen und wasweißichnoch am Container deponiert, war Alles in wenigen Stunden weg.
Jetzt liegt NANA in Trget und das scheint zwar kein romantischer aber ein ruhiger und gut geschützter Platz zu sein, ich hoffe, daß ich in 3 Wochen wieder ein paar Tage unterwegs sein kann, ist ja keine Weltreise.

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Von Lesbos nach Istrien, mein erster Törn mit NANA

Von zooom (Dienstag, 29. Mai 2018, 17:14)


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