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Sonntag, 19. April 2020, 17:08

So ist es ja in Zeiten des Weggesperrtseins, ich mache mir Gedanken:
Was wäre, wenn ich könnte, wie ich wollte und vor Allem, was ich noch unbedingt machen wollte?
Da steht ganz oben auf der Liste die Transantlantik Überquerung, am liebsten allein.
Allein, warum? Außer meiner nicht segelnden Frau kenne ich keinen Menschen, der es 4 oder gar 5 Wochen am Stück auf so engem Raum mit mir aushalten würde , ist ja allein schon schwer genug. Also besser und sozialverträglicher eher einhand.
Ich möchte in diesem Blog einfach ein paar Gedanken niederschreiben, die mir dazu kommen unabhängig davon, ob ich es realisieren werde können.

Fakt ist: Ich bin 70, jünger werde ich vermutlich nicht wieder werden. Eine etwas unerwartete gesundheitliche Verstimmung hat mir die Endlichkeit meines Daseins für diesen Lebenszyklus deutlich gemacht. Also muß das bald geschehen, oder eben nicht. Ich habe mich schon von manchem Traum (mancher Illusion) im Leben verabschiedet, meist war es durch die Einsicht des Erreichbaren, die Entscheidung war fast immer eher Befreiung denn Verlust.

Dieses Jahr ist die Situation nun besonders vertrackt, da liegt mein Lieblingsschiff in unerreichbarer Nähe, quasi einen Katzensprung weg, die Saison, sollte sie noch stattfinden, wird spät beginnen und nur sehr kurz sein.
Also, was tun? Saison verlängern, aber wie? Sind wir wieder bei transatlantik:
Das Schiff so etwa Ende August nach Frankreich trailern, z.B. nach St. Jean de Luz am Atlantik und von dort Richtung Kanaren segeln. Vorher muß ja noch Einiges am Schiff gemacht und installiert werden.
Also sagen wir mal, ich könnte Anfang Sept. an den Atlantik bringen und würde so Ende Sept. auf den Kanaren ankommen. Dann Heimaturlaub und Ende November wieder auf die Kanaren fliegen.
Anfang Dezember dann von Gran Canaria oder La Gomera (vielleicht auch aus Nostalgiegründen La Palma) aus SW an den Kapverden vorbei dann W Richtung Barbados.
Die grundsätzliche Frage ist: Trau ich mir das und einem 8m Schiff zu? Dem Schiff schon, für mich weiß ich es nicht, das wird sicher ein spannender von Tag zu Tag Encounter werden.
Andererseits sehe ich die Möglichkeit, im Zweifel in den ersten 2 Wochen jederzeit links abbiegen zu können, einen Hafen in Portugal oder Spanien anzulaufen oder ins Mittelmeer zu gehen, wenn ich feststelle daß ich mich oder mein Schiff oder beides überschätzt habe.

Also mache ich mir eine Liste von Dingen, die ich noch unbedingt anschaffen muß, Manches vielleicht ausleihen kann.

Wenn Ihr also Lust habt, ein bißchen mitzuspinnen, bitte ich um Eure Kommentare.

Dieser Artikel wurde bereits 248 mal gelesen.

Kategorien: Langfahrt


Kommentare (6)

  • 6

    Von zooom (Freitag, 24. April 2020, 19:48)

    Nun ist man vom Platz her ja schon mal beschränkt auf 27ft, also wird auch mein Bestreben sein, ggf. so viel wie möglich analog zu halten. So ist z.B. die NMEA Anbindung diverser Instrumente schon mal ganz weit nach hinten gerutscht. Wenn ich mir die verschiedenen Berichte so Revue passieren lasse, die ich in den letzten 4 Wochen und auch vorher schon gesehen und gelesen habe, ist das Reduzieren auf das Wesentliche schon vorrangig. Ich kann ja ganz gut improvisieren und traue mir ggf. zu ab einem bestimmten Punkt mit Uhr und Kompass anzukommen. Ob es dann Barbados oder Antigua ist, ist relativ egal, Hauptsache Pazifik;.)
    Aber noch ist alles reine Kopfgeburt, ich muß vorrangig erst mal ans Schiff kommen.

  • 5

    Von oHenri (Freitag, 24. April 2020, 00:34)

    Was ich bei Problemen auf dem offenen Meer vermisst und mir gewünscht habe:
    - Elektronik-Werkzeug, dh. ein gutes Multimeter, Lötkolben usw.
    - Segelnähzeug, etwas Segelstoff, Kleber für Segelstoff, Aceton
    - Feile, Satz Schrauben, Akkubohrer + ein Satz Holz/Metallschreuben, Epoxy-Kleber

  • 4

    Von Lerigau (Montag, 20. April 2020, 20:55)

    Es gibt genug Boote, die mit nem PiPi rübergekommen sind... muss eben genug Saft da sein (Solar bietet sich an)

  • 3

    Von zooom (Montag, 20. April 2020, 16:46)

    Der Windpilot soll im Eigenbau entstehen, wenn ich wieder voll kampffähig bin. Da muß ich aber zum Maßnehmen ans Schiff kommen. Pinnenpilot als backup ist vorhanden.

  • 2

    Von Skysailer (Montag, 20. April 2020, 15:20)

    Eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände wäre für mich eine Windfahnensteuerung.

  • 1

    Von Lerigau (Montag, 20. April 2020, 14:48)

    Ich bin zwar "erst" 52, aber würde sofort mitmachen, auch allein, mit meinem Boot!
    Wenn einem nicht immer wieder doofe Gründe einfallen würden, warum es gerade nicht geht... also: Spinne weiter, ich erfreue mich daran :)

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