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983

Mittwoch, 29. April 2020, 11:35

Das ist ja das Schöne an der derzeitigen Situation, man kann planen, wieder fallen lassen, vorbereiten, Pläne ändern, Segel im Garten ausbreiten und prüfen, Alles ohne Zeitdruck..
Und so kristallisieren sich dann die Notwendigkeiten immer wieder neu heraus, bevor man Sachen angeschafft oder aufs Schiff gepackt hat.
Also geht man mal die mögliche Fahrtroute für den Bootstransport an den Atlantik durch und plant durch die Schweiz über Grenoble Richtung Lyon und dann weiter SW. Braucht man für Frankreich aber eine Überbreitegenehmigung. Das ist allerdings überhaupt nicht schwierig unter 3m Breite und 20m Gesamtzuglänge: Das geht online, kostet nix und gilt 36 Monate. Den Antrag stellt man auf der Seite von tenet, wo man erst mal ein Konto einrichten muß, Startseite geht noch auf Englisch, die Seite mit dem Formular ist dann Amtsfranzösisch, man geht zum Punkt "déclaration" und trägt dort seine Daten ein. Man gibt an, in welchem Department man die Grenze passieren möchte, bei mir Haute Savoie, und hat innerhalb von wenigen Minuten die Genehmigung zur Hand als .pdf.
Man braucht dann noch den offiziellen Kartensatz für Transporte der 1ere catégorie, die kriegt man hier und ist mit 48.- dabei. Das wars.
Und by the way: Sollte Jemand zufällig ein Boot von der Atlantikküste nach D zu transportieren haben so im September, da stünde evtl. ein Auto mit 3,5t Hänger rum und müßte wieder nach Hause.
Und dann die Frage nach der Ausrüstung, was soll mit, was muß mit. Inzwischen bin ich dabei, die Liste wieder kleiner zu machen, evtl. keine Windsteuerung zu bauen sondern einen 2. Autohelm ST2000 als backup mitzunehmen, also da ist noch Alles im Fluß. Ich hab mir die youtube Filme von Sailing Wave Rover angesehen, der es mit 26ft um die Welt macht und außerdem eine Trim Tab Windsteuerung an sein Schiffchen gebaut hat (angehängtes Ruder, wie bei der Nordship).
Inzwischen hab ich mitbekommen, daß Alan Mulholland im Januar 800sm vor Martinique mit seiner Wave Rover von einer Welle seitlich getroffen wurde, was ihm 2 Rippenbrüche und dem Schiff erheblichen Schaden zugefügt hat. Er hat seinen Plan von der Weltumsegelung, wegen der Dauer der anstehenden Reparaturen aufgegeben und wird im Juni in Canada zurückerwartet.

Dieser Artikel wurde bereits 420 mal gelesen.

Kategorien: Planungen und Überlegungen


Kommentare (2)

  • 2

    Von zooom (Freitag, 1. Mai 2020, 09:36)

    Das kann ich noch nicht sagen, das wäre ja die Braut vor dem Morgen gelobt. Der Gedanke, das Schiff in der Karibik zu lassen ist da, vielleicht aber auch im Mai zurücksegeln. Da ich wirklich keinen Schimmer habe, wie es mir überhaupt so gehen wird, ist das derzeit noch kein Thema. Es könnte ja auch sein, daß ich gar nicht klar komme und dann komplett sattgesegelt bin.

  • 1

    Von zoerbnet (Donnerstag, 30. April 2020, 08:48)

    Guten Morgen Thomas,
    hast Du schon Pläne bezüglich Rückweg geschmiedet oder soll das Boot "drüben" bleiben?
    Grüsse Andreas

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